Für alle Fans die Aufwinde und Thermik suchen.

Aufwinde – das Buch für alle Modellflieger, Wissenswert und Informativ über die Entstehung des Aufwindes und der Thermik.

Das Buch ist in 4 Kapitel eingeteilt.

Kapitel 1 – In der Ebene: Die Thermik
Kapitel 2 – Dynamischer Hangaufwind
Kapitel 3 – Im Gebirge: Thermik, dynamischer und anabatischer Wind
Kapitel 4 – Denkanstöße zur Wahl des „richtigen“ Fliegers, weietre Literaturtipps, Links zu Websiten   

– Was ist eigentlich so richtig Thermik?

– Was ist der Zusammenhang zwischen Aufwind und Thermik?

– Wie entstehen Wolken?

Kurz zusammengefasst:

Einige kennen es vielleicht durch Seglermodelle. Thermik ist aus dem Griechischen abgeleitet und bedeutet „Wärme“. In der Fliegersprache auch „Bärte“ oder „Blasen“ genannt, versteht man darunter warme Aufwinde.

Jeder Thermikflieger sucht sie, und so kreisen seit jeher Modelle um dieses Thema. Je nach persönlichen Vorlieben kann man länger, höher oder weiter fliegen. Stundenlanges Fliegen in der Thermik erreicht man nicht mit einem Geheimtrick, dem Gefühl im kleinen Zeh, sondern nur durch Erfahrung und Wissen um den Segelflug/RC- Paragliding und die Gebiete, die er streift, wie Meteorologie, Gerätekunde aber auch die Fluggebiete selbst.

Je höher sie am Himmel steht, desto mehr Licht und Wärme gibt sie an den bestrahlten Untergrund ab.

Dies wiederum heizt die Luft auf, zumindest zum größten Teil. Das berühmte helle Kornfeld wirft mehr Wärme zurück als ein dunkler Untergrund. Tagsüber ist über wärmereflektierenden Untergrund oft gute Thermik, denn alles was Licht reflektiert, reflektiert auch Wärme. Abends sind die Stellen besser, die tagsüber die Wärme gespeichert haben. (z.B. in Wäldern) Ein Bart bzw. Thermikblase besteht immer aus einem Zentrum, dem Aufwind und dem Abwind. Fliegt man jetzt mit seinem Segler/RC-Paraglider durch einen Bart bzw. berührt diesen, so ist es möglich, dass die eine Seite des Paragliders angehobenen wird. Natürlich sieht man unter Umständen auch, wenn dieser plötzlich Höhe gewinnt.

Buch Aufwinde VTH Verlag
Buch Aufwinde VTH Verlag

Wie findet man Thermik?

Voraussetzung ist, dass man zum Beispiel beliebig enge, weite oder eckige Kreise und einen Kreis weiter auf oder zuziehen kann, egal ob links oder rechtsherum geflogen wird. Was man wissen sollte, dass unter hundert Meter die Thermik sehr eng ist, oft mit geringem Durchmesser, als die Spannweite eines Seglers bzw. RC- Paragliders beträgt. Daher sollte man kleine Kreise beherrschen. Bei starker oder zunehmender Sonneneinstrahlung und trockenem Boden kann man z.B. über Feldern mit reifem Korn, Sport- und Parkplätzen, Steinbrüche, vertrocknetem Gras, breite Straßen, kurz alles was hell ist fliegen.

Aber auch über Schnee kann man fliegen, da das Licht reflektiert wird.

Das Gegenteil – Schwache oder nachlassende Sonnenstrahlung. Abends kann man über Wälder, feuchte Wiesen, Rübenfelder, also alle dunklen Flächen fliegen. Aber auch die Übergänge von hell zu dunkel spielen hier eine Rolle. Faktoren, die hier eine große Rolle spielen: die Sonneneinstrahlung, die Temperaturdifferenz, die Schichtung der Luft und die Wolken. Die Schichtung der Luft erkennt man zum Beispiel, an der Rauchsäule eines Schornsteines (wenn vorhanden).

Hier unterscheidet man zwischen labiler und stabiler Schichtung. Auch verschiedene Raubvögel zeigen wo Thermik ist. Zum Beipsiel der Rote Milan. Bitte daran denken, es sind Raubvögel und könnten dies als Angriff erkennen. Deshalb keine Flugmanöver im Sturz oder Schnellflug fliegen!

Wie entstehen Wolken? Steigt Luft hoch, so kühlt sie sich wieder ab. Dabei kann sie nicht mehr soviel Wasser speichern wie vorher. Mit zunehmender Höhe ist die Luft so kalt, dass sie alles Wasser, das sie nicht mehr speichern herauskomplementiert. So entsteht diese und markiert einen Bart. Wolkenloser Himmel bedeutet aber nicht, dass es hier keine Thermik gibt. Man muss sich dann an den Thermikindizien am Boden orientieren. Mehr dazu findest bei Wikipedia. Am Rand einer Wolken entstehen manchmal leichte „Löckchen“ oder „Spiralen“ oder „Finger“. Diese Wirbel haben ganz extreme Aufwärtsgeschwindigkeiten.

Fazit für uns als RC-Paraglider:

Der Zusammenbau, das Einstellen und das Fliegen eines RC-Paragliders ist das eine Puzzelteil – die Thermik das andere. Auch hier spielen dabei der benutzte Paraglider, aber auch das Gewicht des Backpack/Gurtzeug eine Rolle. Thermikfliegen heißt langsam fliegen und den RC-Paraglider genau beobachten.

Mit diesem Beitrag möchte ich allen neuen Interessenten, die gerade das erste Mal mit einem Modell fliegen, einen kleinen Hinweis zum Thema Thermik geben. Natürlich gibt es auch darüber viel zu „googeln“ Aber, man muss sich halt damit beschäftigen – der Kauf dieses Buches lohnt sich!

Was ist Thermik, wie entsteht diese, wo kann man diese finden. Fragen über Fragen. In dem Buch „Aufwinde“ vom VTH Verlag sind all diese sehr sehr gut, mit vielen Grafiken einfach beschrieben. Nicht nur Segelflieger kann man im Aufwind / Thermik fliegen,  auch RC-Paraglider.

Ich wünsche allen viel Spaß und Erfolg beim Entdecken der Thermik, have fly with fun, Roland

Quelle: Aufwinde – VTH Verlag

https://shop.vth.de/aufwinde.html